18. bis 30. Juni 2026 – Manchmal beginnt eine Reise nicht einfach mit dem ersten Kilometer – sondern mit einem GefĂĽhl von Freiheit, Vorfreude und der Gewissheit: Das wird etwas Besonderes.
 
Am 18. Juni 2026 machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Unser Ziel: Rom. Doch wie es sich für eine richtige Vespa-Reise gehört, war nicht nur das Ziel wichtig, sondern vor allem der Weg dorthin. Die Stimmung war gut und alle waren bereit ein Abenteuer zu erleben.
 
Unsere Route führte uns von der Schweiz über den Lago d’Orta, weiter nach Genua, wo wir 2 Nächte verbrachten, entlang der italienischen Küste über Piombino bis nach Rom. Auf dem Rückweg warteten mit San Marino und Bergamo noch zwei weitere besondere Stationen, bevor wir am 30. Juni wieder in Lenzburg ankamen.
 
Der Weg ist das Ziel

Schon die ersten Kilometer machten klar, was diese Reise ausmachen sollte: wunderschöne Landschaften, italienisches Lebensgefühl, viele Kurven – und natürlich unsere Vespa. Eine Vespa-Reise ist mehr als eine Fahrt von A nach B. Es sind die Begegnungen unterwegs, die kurzen Stopps, die Gespräche, das gemeinsame Staunen über die Landschaft und natürlich die vielen Vespas, die überall Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

 
Der Lago d’Orta war einer der ersten Höhepunkte. Zwischen See, Bergen und kleinen italienischen Ortschaften kam sofort dieses besondere Gefühl auf, das man nur kennt, wenn man Italien auf zwei Rädern erlebt. Unsere erste Etappe, unserer Reise war herrlichem Wetter geschafft.
 

Weiter ging es Richtung Genua. Die Landschaft veränderte sich,  das Meer rückte immer näher. Einfach herrlich. Mit Genua erreichten wir den nächsten Zwischenstopp wo wir zwei Tage die Hafenstadt in Beschlag nahmen. Gutes Essen, Shoppen und eine Stadtbesichtigung waren hier geplant, bevor wir uns dann ausgeruht auf die Weiterreise machten. Unsere Vespas durften sich auch etwas erholen.

Mit Piombino erreichten wir einen weiteren wichtigen Punkt unserer Reise. Meer, Sonne und italienisches Dolce Vita begleiteten uns auf dem weiteren Weg. Ein Ausflug auf die Insel Elba rundeten die Tage in Piombino ab und machten es zu etwas besonderem. Die Vorfreude auf Rom wurde immer grösser mit jedem Tag dem wir diesem Ziel etwas näher rückten.
 
Und dann war es endlich soweit:
 
Rom – wir kommen!
Die ewige Stadt mit der Vespa zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Nach 3 Tagen Stopp in Piombino ging die Reise weiter nach Rom. Enge Gassen, historische Gebäude, Kopfsteinpflaster und das typische römische Verkehrschaos – mittendrin unsere Vespas. Abenteuer pur… Wir gewöhnten uns rasch an den lebendigen Verkehr und flossen im Strom mit. Das Highlight der Corso der VWD mit ĂĽber 26’000 Teilnehmern aus aller Welt. Weit ĂĽber Italien hinaus wurde darĂĽber in den Nachrichten berichtet. Und jeder von uns war stolz, dabei gewesen zu sein und dieses historische Treffen miterlebt zu haben. Rom war nicht nur ein Reiseziel, sondern ein Erlebnis fĂĽr sich. Zwischen den historischen Maurern der Stadt, entstanden EindrĂĽcke und Erinnerungen die uns ein Leben lang erhalten bleiben. Besonders schön war es, Rom gemeinsam mit Freunden zu entdecken – manchmal zu Fuss, manchmal auf der Vespa, immer unter gleichgesinnten Vespabegeisterten und immer Zeit fĂĽr ein gutes Essen, ein feines Gelati, ein gemeinsames Lachen. Die Stimmung war stets heiter und fröhlich. Die Vespa brachte uns nicht nur durch Rom, sondern auch mit vielen Menschen zusammen. Ăśberall wurde man rasch in ein Gespräch verwickelt und lernte neue Menschen kennen aus aller Welt. Manchmal waren es auch vertraute Gesichter, welche man bereits aus der Szene kannte und einem in Rom zufällig ĂĽber den Weg lief. Wir durften drei wundervolle erlebnisreiche Tage in Rom verbringen.

Doch jede schöne Reise hat irgendwann ihren Rückweg. Nach Rom führte unsere Route weiter Richtung San Marino wo wir eine Nacht blieben. Ein weiterer Höhepunkt auf dieser abwechslungsreichen Reise und gleichzeitig ein schöner Kontrast zu den Erlebnissen in Rom. Ein sehr schönes Städtchen mit einer wunderschönen Aussicht auf die Umgebung. Ausgeschlafen ging es am nächsten Tag weiter nach Bergamo, unsere letzte gemeinsame Nacht als Gruppe. Man spürte die Wehmut in der Luft, dass diese Reise sich dem Ende zuneigte. Ein letztes gemeinsames Nachtessen bevor es am nächsten Tag weiter ging Richtung Heimat. Neben den Städten und Küsten gehörten auch die beeindruckenden Berglandschaften zu unserer Reise. Fels, Wasser, Himmel und die majestätische Landschaft zeigten einmal mehr, wie abwechslungsreich Italien ist.  Uns trennten nur noch wenige Kilometer von zuhause.

 
Am 30. Juni 2026 schliesslich der letzte Abschnitt: Bergamo → Lenzburg.
Nach fast zwei Wochen voller Eindrücke, Begegnungen, Kurven und Kilometer hiess es: zurück nach Hause. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück, Gelächter und auch Erleichterung es fast geschafft zu haben, starteten wir Richtung Heimat. Aber im Gepäck waren nicht nur Souvenirs. Wir nahmen Erinnerungen, Freundschaften, viele Geschichten und unzählige Bilder mit. Jeder war stolz Teil dieser Reise gewesen zu sein, es geschafft zu haben. Für einige war dies die erste und bestimmt nicht die letzte Reise.
 
 

18. bis 30. Juni 2026 – eine Reise, die bleibt

 
Lenzburg – Lago d’Orta – Genua – Piombino – Rom – San Marino – Bergamo – Lenzburg
Diese Reise war mehr als eine Tour mit der Vespa.
Sie war Freiheit auf zwei Rädern.
Sie war Italien pur.
Sie war Abenteuer, Genuss und Gemeinschaft.
Und vor allem war sie eine Reise mit Menschen, mit denen man solche Erlebnisse gerne teilt. Denn am Ende zählt nicht, wie viele Kilometer man gefahren ist. Es sind die Menschen, die Begegnungen und die Geschichten, die eine Reise unvergesslich machen.